Mobiler Reiseberater (IHK)

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Schon seit längerem wird in der Tourismusbranche die Qualität des mobilen Reisevertriebs diskutiert. Einige Systeme akzeptieren nur ausgebildete „Tourismusprofis“ als Partner. Da stellt sich dann die Frage, wie können Interessentinnen und Interessenten, die nicht aus der Branche kommen, zum Tourismusprofi werden. Eine Frage, die nicht nur in Hinblick auf die Partnerschaft in dem einen oder anderen mobilen Reisevertriebssystem eine Rolle spielt, sondern vielmehr für eine qualifizierte und glaubwürdige Kundenberatung quasi unerlässlich ist.

Die Lösung der Frage liegt schnell auf der Hand: Schulung! Aber wie muss eine solche Schulung konzipiert sein, die viele Menschen, verstreut über ganz Deutschland, erreichen soll? Wie kann eine allgemeine Anerkennung eines Schulungsabschlusses herbeigeführt werden? Mit diesen Fragen haben wir uns beschäftigt und können nun das Ergebnis präsentieren: den IHK-Zertifikatslehrgang „Mobiler Reiseberater (IHK)“! Es handelt sich dabei um einen 12-monatigen Lehrgang, der aus 18 Lerneinheiten und 3 jeweils 2-tägigen Präsenzveranstaltungen besteht.

Neben detaillierten Kenntnissen zu den verschiedenen weltweiten Reisedestinationen vermittelt der Lehrgang auch Grundkenntnisse im Tourismus sowie verkäuferische und rechtliche Inhalte, immer mit Bezug auf die besonderen Anforderungen für den mobilen Reisevertrieb. Analog zum Berufsbild der Tourismuskaufleute werden die Destinationen mit Reisemotiven gekoppelt, so dass echte Beratungskompetenz entstehen kann.

Am Ende jeder Lerneinheit sind Einsendeaufgaben zu bearbeiten, welche der Teilnehmer kommentiert zurückerhält. Die erfolgreiche Teilnahme wird nach Abschluss des Lehrgangs und Ablegung des IHK-Zertifikatstest vor einem Prüfungsgremium mit dem IHK-Zertifikat „Mobiler Reiseberater (IHK)“ bestätigt (IHK-Prüfungsgebühr ist nicht im Lehrgangspreis enthalten).

Unsere Leistungen:

  • 18 Lehrhefte zu touristischen Destinationen und touristischem Grundlagenwissen
  • Betreuung durch einen Kursleiter
  • Korrektur der Einsendeaufgaben mit Lösungshinweisen
  • Führung einer Online-Ergebnisdatenbank
  • Fachkundiger und praxisbezogener Vortrag bei den Präsenzseminaren
  • Hand-out zu den Präsenzseminaren

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) war ein Dichter und zugleich ein Reisender. Er folgte Rousseaus Ruf zur Rückkehr zur Natur und verband Geschichte und Natur im Schreiben. Eine geradezu rastlose Unruhe trieb ihn zu mehreren Wanderungen. Eine heftige Sehnsucht nach Italien führte ihn auf eine Reise von Weimar über Bozen, den Lago di Garda, Verona, Venedig und Rom bis nach Neapel und Sizilien. Aus den Impressionen zahlreicher Reisen entstanden Werke wie „Harzreise im Winter“, „Wanderers Nachtlied“ und die „Italienische Reise“.

Kaum ein Studienreiseveranstalter plant seine Touren nicht auf den Spuren Johann Wolfgang von Goethes, wenn er die Insel Sizilien im Programm hat („Sizilien ist der Schlüssel zu Allem“).

Wie unterscheidet sich das Reisen früher von dem Reisen heute?

Das Reisen damals unterscheidet sich von dem Reisen heute in einem ganz entscheidenden Punkt, im Personenkreis. Reisen war bis weit ins 20. Jahrhundert eine Freizeitbeschäftigung, die den Reichen vorbehalten blieb: Geschäftsleute, Adel, Kirche, Besitzbürgertum und später Beamte. Heute hingegen kann sich (fast) jeder eine Reise erlauben.

Reisen war ein Privileg.

Welche Transportmittel gab es?

In seiner ursprünglichen Form war das Reisen sehr beschwerlich. Die Menschen bewegten sich hauptsächlich fort 

• zu Fuß,

• mit dem Pferd,

• mit der Kutsche oder

• mit dem Schiff.

Die Entwicklung des Transportwesens brachte dem Tourismus Aufschwung.

Entscheidenden Auftrieb erhielt der Reiseverkehr durch 

• die wachsende Industrialisierung und

• die technische Fortentwicklung des Transportwesens.

Die Erfindung der Eisenbahn und Dampfkraft beeinflusste die Reiselust der Menschen. Die Möglichkeit einer schnellen Beförderung mit der Bahn war nicht nur eine neue, sondern auch eine komfortable Alternative zu Schiff und Straße. Und so machten immer mehr Menschen Gebrauch von der preiswerten und schnellen Beförderung auf den Schienen. Schlafwagenzüge beförderten später Reisende über Nacht durch Europa.

Auch heute gehören die Nachtzüge der europäischen Bahnen fest in die touristische Angebotspalette. Besonders die Zeitersparnis sowie die erholsame Anreise zum Urlaubsort sind häufig genannte Argumente. 

Wenn der deutsche Tourist sein Auto mitnehmen möchte, stehen ihm Autoreisezüge zur Verfügung. Während das Reisen im 17. und 18. Jahrhundert ein Statussymbol für die Wohlhabenden darstellte, hat es heutzutage seinen Stellenwert bei der Planung der eigenen Ausgaben nicht verloren. Während es früher zum guten Ton gehörte, den meist männlichen Nachwuchs der Oberschicht nach Beendigung der Ausbildung auf die sogenannte Grand Tour ins europäische Ausland zu schicken, um ihm weitere Bildung zu garantieren, ist das Reisemotiv Bildung heute nur bei einer kleineren Zahl von Reisenden vorzufinden.

Kursmerkmale

  • Einheiten 447
  • Tests 0
  • Dauer 50 Stunden
  • Qualifikationsniveau Alle Stufen
  • Language Deutsch
  • Studierende 313
  • Bewertungen Selbst
€ 1,140,00
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